Blind, taub oder im Rollstuhl: So erfuhr die Klasse WS 7 am 02.07.26 wie Menschen mit Behinderung ihren Alltag erleben.

Vom Verein „Phönix e.V.“ kamen drei Menschen mit Behinderung in die Schule und zeigten den Schülerinnen und Schülern hautnah, wie es ist, blind, taub oder im Rollstuhl zu sein. So erfuhren sie im Modul „blind sein“, bei dem sie Brillen trugen, die eine Sehschwäche simulierte, wie es ist, seine Umwelt nur verschwommen oder fast gar nicht mit den Augen wahrnehmen zu können. Außerdem erlebten sie, selbst im Rollstuhl sitzend, inwiefern das Schulgebäude barrierefrei ist. Im letzten Modul „taub sein“ versuchten sie sich gehörlos Informationen mittels Handzeichen zu übermitteln. Auch altersbedingte Einschränkungen im Alltag konnten mit Hilfe eines speziellen Alters-Simulations-Anzug herausgefunden werden. Besonders motiviert war die Klasse bei dem Spiel „Begriffe raten“, das nur mittels Handzeichen und Pantomime gespielt wurde.

Dieser Schultag zeigte den Schülern nachhaltig, welche Herausforderungen Menschen mit Behinderungen in ihrem Alltag meistern.
(Fischer C.)
