Vom Mediengebrauch zur Mediensucht, Alkohol als Teil der Normalität, regelmäßiges Komasaufen, der Griff zu illegalen Drogen, Einkaufen bis zum Ruin… Es sind vielfältige Herausforderungen und Schwierigkeiten, denen Jugendliche im Spannungsfeld Genuss und Abhängigkeit begegnen. In einer vertrauensvollen Atmosphäre mit Stuhlkreis, war es den Schüler*innen unserer beiden Abschlussklassen möglich, offen über das Thema zu sprechen und zu diskutieren. Aber auch, sich mit den eigenen aktuellen Lebensstrukturen und dem persönlichen Konsumverhalten auseinanderzusetzen. Das Präventionsteam bestand aus einer Fachkraft und einem Klienten mit Suchterfahrung.

Folgende Schwerpunkte und Ziele wurden im Gespräch gesetzt und erreicht:

– Kennenlernen der verschiedenen Suchtformen und deren Merkmale.

– Informationen zum Thema Abhängigkeit: Kennzeichen, Risiken und Gefahren.

– Thematisieren des Umgangs mit Suchtmittelkonsum im Freundeskreis.

– Lernen, Konsumangebote abzulehnen.

– Informationen über rechtliche und soziale Folgen illegalen Drogenkonsums.

– Austausch von Erfahrungen und Einstellungen der Schüler*innen untereinander, um persönliche Erfahrungen einzuordnen und eine fundierte Haltung zum Thema entwickeln zu können.

– Entwicklung einer realistischen und verantwortungsvollen Einschätzung des eigenen Suchtmittelkonsums.

Die Präventationsmaßnahme von drugstop ist geprägt durch:  Authentizität,  Akzeptanz und Wertschätzung gegenüber der Meinungen und Einstellungen von Jugendlichen, sowie eine respektvolle und empathische Grundhaltung.

Den Schülerinnen und Schülern hat es sehr gut gefallen und wir sind froh diese tolle Präventionsaktion für unsere Schule gewonnen zu haben. (E. Lang)

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